|
Das Lungta (Windpferd)
Dieses energiebeladene Windpferd symbolisiert
in der tibetischen Kultur die Windenergie Chi und damit die wichtigste
Lebensquelle. Erst durch diese Kraft wird in der Materie Bewusstheit
mit dem Leben verbunden. Das Windpferd wird so zum symbolischen
Vermittler zwischen irdischen und himmlischen Kräften.
Die mit Holzblöcken von Hand aufgedruckten Sanskrit-Mantras (Gebete)
in tibetischer Schrift richten ihre Wirkung zu uns selbst und in die
ganze Welt. Dies kommt also sowohl dem Menschen, der die Gebetsfahnen
aufhängt, als auch seiner näheren und weiteren Umgebung zu Gute.
Es wird wohl jeder beim Anblick der im Winde sich
bewegenden Gebetsfahnen seine Gedanken kurz schweifen lassen, und sich
so den ausgesandten Energien hingeben.
>>
Shop
|
Die fünf verschiedenen Farben der
Gebetsfahnen
Sie stehen für die fünf Elemente: Blau - Luft,
Weiss - Raum, Rot - Feuer, Grün - Wasser, Gelb - Erde.
Um die den Gebetsfahnen innewohnenden Kräfte optimal zu aktivieren,
sollten sie am besten am frühen Morgen eines Vollmond-Tages oder bei
zunehmendem Mond aufgehängt werden. Die Gedanken sollen dabei rein und
mit gutwilligem Inhalt erfüllt sein.
Schon seit dem 11. Jahrhundert benutzen
Tibeter die «Lungta»
oder auch Wunschfahnen um so möglichst viel heilsame Energie und
Wirkung zu erzielen. Dies beruht auf der so genannten
«Wissenschaft des Geistes»,
die von den buddhistischen Lehrern, auch vom Dalai Lama, gelehrt wird.
Man geht davon aus, dass alle unsere Taten ein Resultat von ihnen zu
Grunde liegender Motivation sind und entsprechende Wirkung nach sich
ziehen, positive oder negative. Taten als Folge einer durchaus guten
Motivation werden also folglich positive Wirkungen entfalten. So kann
durch das Aufhängen von Gebetsfahnen eine grosse Menge positive
Energie entwickelt werden. |